Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde Dorothea Heck

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Philosophie

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Die Grundprinzipien der Osteopathie:

1. Der Körper ist eine Einheit.

Jeder Mensch ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Die Strukturen unseres Körpers sind untereinander verbunden. Einerseits durch verschiedene Kreisläufe (Blutkreislauf, Hormonsystem, Nervensystem,…) und andererseits durch die faszialen Strukturen. Das sind dünne bindegewebige Hüllen, die jede Körperstruktur umgeben und im Ganzen betrachtet eine große, zusammenhängende Körperfaszie bilden. Diese Verbindungen ermöglichen Informationsaustausch, Reaktion auf äußere und innere Veränderungen, aber auch Fortleitung von Funktionsstörungen, so dass oft Schmerzen in einem Gebiet entstehen, das weit weg von dem liegt, welches eigentlich die Ursache darstellt.

Des Weiteren besteht auch ein Zusammenhang von Körper, Geist und Seele: Wenn ein Mensch körperlich von einer Krankheit geplagt wird, kann es auch zu seelischen Verstimmungen kommen. Umgekehrt kann sich eine seelische Störung auch als Schmerz oder Funktionsstörung im Körper manifestieren.

 

2. Die Selbstheilungskräfte des Körpers

atstillklGesundheit kann angesehen werden als die den jeweiligen Umständen angemessene optimale Erhaltung des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens. Wenn alles korrekt abläuft, schafft es der Körper durch eine Vielzahl von Regulationsmechanismen selber, dieses Gleichgewicht zu bewahren. Denken Sie zum Beispiel an das Abklingen einer Erkältung ohne Medikamente, an die Wundheilung bei kleinen Verletzungen oder an die Abwehr der Vielzahl von Erreger, mit denen uns die Umwelt jeden Tag neu konfrontiert.

Der Begründer der Osteopathie (A.T.Still) nannte den Körper...

„...die Apotheke Gottes, die all das enthält, was der Körper braucht, um den Menschen gesund und glücklich zu halten bzw. diesen Zustand wieder herzustellen.“

3. Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig

Bestimmte Strukturen im Körper bestimmen die Funktion der jeweiligen Körperteile. So ist zum Beispiel das Kniegelenk aufgrund seiner Anatomie (Struktur) in der Lage, Beugung, Streckung und in geringem Maße Rotationsbewegungen zuzulassen (Funktion). Andererseits bestimmt die Funktion auch die Struktur von Körperteilen: Wenn zum Beispiel das Knie in seiner Funktion eingeschränkt ist, kommt es im Laufe der Zeit zu Veränderungen von Knorpel, Knochen und Muskulatur in diesem Bereich.